Hoff

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Hoff / Trzęsacz (1775-1874)
Franz Ernst Elbe (mein Ururururgroßvater) kaufte das Gut Hoff „mit allerhöchsten Consens, da Friedrich der Große damals streng darauf hielt, dem Adel den Besitz der Rittergüter zu erhalten“.

Friedrich Wilhelm Elbe (mein Urururgroßonkel) erbte 1798 das Gut Hoff. Sein Sohn verkaufte Hoff 1842 an Karl Eduard Dumstrey (mein Ururgroßonkel; verheiratet mit Laura Alwine Charlotte Elbe), der Hoff dann seinerseits 1874 an Bogislav v. Köller verkaufte.


Größe des Rittergutes Hoff 1884:

Insgesamt 500 ha (davon 240 ha Acker, 2 ha Wiesen, 250 ha Hutung und 3 ha Wald)

Auf Hoff wurde Rindviehzucht, eine Molkerei und eine Wollschäferei betrieben. Besitzer war zu diesem Zeitpunkt die Familie von Köller.


Zu Hoff erinnert  sich Elisabeth von Dülong (geb. v. Elbe, meine Urgroßtante):

„Die dritte Schwester meines Vaters, Frau Dumstrey, Tante Alwine, lebte mit ihrem Mann in Hoff, das früher auch Elbischer Besitz war.

Unsere Kindheitsbesuche dort waren voll besonderer Freuden, durch den großen Garten mit seinen vielen Riesen-Weinbergschnecken und vor allem durch die Lage des Gutes unmittelbar an der See. Auf der hohen Steilwiese lag die uralte Kirche, die mein Vater als Amtsvorsteher der Gefahr des Abstürzens halber wohl Mitte der 60ger Jahre hatte schließen lassen. Es ging aber damals noch ein breiter Weg zwischen dem Rand der Düne und der Kirche hindurch, während jetzt nur noch der letzte Rest der Südwand vorhanden ist. Immer noch aber spült die See in den Herbst- und Frühlingstürmen, wenn sie gegen die hohe Steildüne tobt, Reste des alten Friedhofs fort, und wir ahnungslosen Kinder fanden ein Vergnügen darin, am Strande mit den Totengebeinen zu spielen –und unsere Kinder und Enkel haben es ebenso gemacht.

Die Küste in Hoff war gefährlich für Schiffe, als einziges Blinkfeuer diente die eine Meile ins Land gelegene hohe Zirkwitzer Kirche, und erst um 1860 wurde damit begonnen, im benachbarten Horst einen Leuchtturm zu bauen. Auch eine neue Kirche wurde damals gebaut, weiter von der Düne entfernt und inmitten ihres kleinen Friedhofs liegend.“


Hoff vor 1945 – Gutshaus, alte und neue Kirche
Zugangstor zum ehemaligen Gut
Blicke über die Mauer auf das Herrenhaus
Herrenhaus
ehemalige Stallung
alte Kirche, erbaut in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, ca. 2 Kilometer vom Strand entfernt; wurde lange Zeit als Gotteshaus des naheliegenden Gutes genutzt.
seit dem Jahre 1900 fiel die Kirche mehr und mehr den Ostseefluten zum Opfer; Seit 2004 verhindern massive Schutzbauten das weitere Abrutschen der letzten Kirchenmauer
neue Kirche in Hoff